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Erstkommunion am Muttertag

Eine volle Pfarrkirche St. Walburga bescherte das Fest der Erstkommunion am Muttertag in Beilngries.

“28 also seid ihr, habt euch über Monate auf den heutigen Festtag vorbereitet und wart ziemlich sicher gespannt darauf, wie sich das anfühlt, den Leib Christi selbst auf der Zunge zu spüren”, begann Domkapitular Josef Funk seine Predigt. Er freute sich mit den 11 Jungen und 17 Mädchen, “dass ihr nicht länger nur Zuschauer seid, sondern sagen könnt: ‘Jetzt ist tatsächlich Jesus bei mir eingekehrt’!”

Funk versuchte sich hinein zu versetzen, wie die Begegnung mit Jesus zu seinen Lebzeiten auf Erden ausgesehen haben könnte und erwähnte die Beispiele mit dem Zöllner Zachäus, den Emmaus-Jüngern und den Auferstandenen und seine Jünger. “All die Fragen der Jünger an Jesus sind vielleicht auch unsere Fragen: Warum konntest du den Tod besiegen? Wie meinst du das ‘lebendiges Brot’?  Wie geht das, dass du ‘in mir bleibst’?” überlegte der Priester an die Gemeinde gewandt und gab zu bedenken: “Wenn du, Jesus, für mich in der Mitte stehst, was macht das mit mir, mit uns?” Ein großes Wagenrad, das bei der Gabenprozession vor den Altar gelegt wurde, diente als Symbol für das Motto der diesjährigen Erstkommunion “Jesus unsere Mitte”. Der Domkapitular kam zu dem Schluss: “Wenn wir zulassen, dass Jesus unser Zentrum ist, werden wir die Stabilität haben, nach außen zu wirken. Und daran dürfen wir immer wieder denken, wenn wir nach Sicherheit und Halt im Leben suchen.”

Die Erstkommunionkinder gestalteten die Feier mit Kyrierufen und Fürbitten. Zur Gabenprozession brachten sie eine brennende Kerze (Symbol für Jesus, das Licht der Welt), einen Blumenstrauß (Vielfalt der Talente und Gaben, die in uns stecken), ein Wagenrad (Wir sind auf dem Weg zu Jesus, der Mitte. Die Gemeinschaft hält uns zusammen und macht uns stark und froh), Brot (Frucht der Erde und der menschlichen Arbeit, Symbol für das Leben) und Trauben (Wenn wir fest mit Jesus, dem Weinstock, verbunden sind, tragen wir gute Frucht).

Viele kamen am Nachmittag, um Gott Dank zu sagen für das Geschenk der Eucharistie und stellten sich nach der Andacht zu einem Erinnerungsfoto auf.

Gründonnerstag, Karfreitag und Osternacht 2019

Palmsonntag 2019

Eine große Schar von Gläubigen hat sich am Palmsonntag bei der Frauenkirche versammelt, um mit Domkapitular Josef Funk und Ruhestandspfarrer Josef Bierschneider, den Ministranten, Erstkommunionkindern und Firmlingen eine Statio zuhalten.

“Wir haben heute einen denkwürdigen Tag vor Augen, den Einzug Jesu in Jerusalem,” erklärte Funk zu Beginn. “Begeisterte Anhänger jubelten Jesus als ihrem König zu, keine fünf Tage später rief die wankelmütige Masse ‘Ans Kreuz mit ihm!’”, gab er zu bedenken und sagte abschließend: “Wie leicht lassen wir uns heute von der öffentlichen Meinung beeinflussen. Jesus steht immer eindeutig zum Menschen.”

Der Domkapitular segnete die großen Palmbuschen, die die Minis in die Kirche trugen, sowie alle mitgebrachten Palmbüschel. In feierlicher Prozession zogen alle mit dem Liedruf “Heil dir Christus, König und Erlöser” zum Gottesdienst in die Pfarrkirche.

14 Bischöfe und ein Kardinal in der Pfarrkirche St. Walburga

Das hat die Pfarrkirche St. Walburga in Beilngries vermutlich noch nie erlebt:

Ein Kardinal und 14 Bischöfe zelebrierten am Dienstag, 02. April anlässlich ihrer zweitägigen Freisinger Frühjahrsvollversammlung auf Schloss Hirschberg einen Pontifikalgottesdienst mit dem Volk.

Natürlich war es auch für die Ministranten etwas Besonderes, dabei Dienst zu tun, ebenso für den Organisten Peter Sillner und  für den Kirchenchor unter Leitung von Elisabeth Bassler, der drei Gesangsstücke zum Festcharakter beisteuerte. Der Ortspfarrer, Domkapitular Josef Funk, sagte den Gästen “ein herzliches Grüß Gott, in meinem Namen und auch im Namen der Pfarrgemeinde”.

In der österlichen Bußzeit gehe es im tiefsten um einen Neuaufbruch, meinte Reinhard Kardinal Marx in seiner frei gehaltenen Predigt.  “Wir müssen durchbrechen zur Liebe. Bleibt nicht in der Wüste, lebt in der Hoffnung!”, ermunterte er die Zuhörer im Blick auf den Exodus des Volkes Israel als Höhe- und Wendepunkt in der Osternacht. In der Taufe sei uns eine neue Wirklichkeit geschenkt worden, die immer wieder neu zu entdecken sei. “Aufbruchstimmung wird uns geschenkt, sie kommt nicht durch Propaganda, sondern durch Liebe zum Herrn”, zeigte sich der Münchner Oberhirte überzeugt.

Auch die Tageslesung aus dem Buch Ezechiel von der Vision des Tempels und den Wasserströmen sei ein “kraftvolles, berauschendes Bild für die Taufe. Durch sie sind wir ein Volk: Wir lernen voneinander, sind aufeinander bezogen und wachsen miteinander in bunter Vielfalt, Früchte und manchmal auch Früchtchen,” so des Kardinals humorvolle, bunte Sichtweise der Christen. “Wir gehen miteinander, füreinander, immer hörend, sehend, lernend, lehrend, Zeugnis gebend. Möge Gott uns helfen, dass die Kirche dieser große, einladende Garten ist,” sagte Marx und zelebrierte mit seinen Mitbrüdern feierliche Eucharistie, Danksagung.

"Miteinander beten" - weltweite Schönstattaktion

Eine Stunde eucharistischer Rosenkranz mit Kaplan Thomas Attensberger, Organist Peter Sillner und Betreuerinnen der Pilgermadonna aus Beilngries, Aschbuch und Kottingwörth am 24. März.

Weltweit an allen Orten, in vielen Kirchen, zum Thema "Ihr werdet die Kraft des Heiligen Geistes empfangen" - etwa 40 Personen waren dabei!

Nacht des Lichts am 15. März 2019

Im Februar 2016 fand zum ersten Mal eine “Nacht des Lichts” in Beilngries statt. Damals sorgte die Gemeinschaft Emmanuel für das geistliche Abendprogramm, ebenso wie im April 2018.Heuer entschieden sich die Mitglieder des PGR dafür, die Gestaltung selbst zu übernehmen. Vier Priester standen zum Beichtgespräch zur Verfügung. Besinnliche Texte wurden von Pfarrgemeinderatsmitgliedern vorgetragen. Elisabeth Bassler übernahm die musikalische Gestaltung an der Orgel.

Hier einige Stimmen zu dem gelungenen Freitag Abend (die Personen wollten weder genannt noch fotografiert werden);

Drei Freundinnen aus einem Beilngrieser Ortsteil hatten die Anbetungszeit gemeinsam erlebt und waren begeistert. “Wir hätten uns das nicht so schön vorgestellt,” meinten sie unisono und lobten die Text- und Liedauswahl und die stimmige Deko.

“Mir haben die genannten Fragen geholfen, meinen derzeitigen Stand zu reflektieren,” bekannte eine Frau mittleren Alters, “und ich habe alles zu Jesus bringen können, was mir eine Last war. Dafür bin ich sehr dankbar.”

“Meine Tochter durfte für einen Tag aus dem Krankenhaus und sie hat sich diesen Abend dafür ausgesucht, weil ihr das gemeinsame Gebet Kraft gibt in ihrer schweren Krankheit,” verriet eine andere Frau, die auch die Enkelin mitgebracht hatte.

“Ich würde mir vielleicht noch eine kurze Katechese zur Beichte wünschen, wie bei der ersten ‘Nacht des Lichts’, lautete die Vorstellung einer weiteren Besucherin. Sie fand das Angebot des Abends ansonsten sehr stimmig, “ein Gewinn für die Fastenzeit”.

 

Anbetungssonntag 10. März

Aschermittwoch 2019

Eine große Anzahl von Gläubigen hatte sich in der Pfarrkirche St. Walburga eingefunden, um mit einem Aschermittwoch-Abendgottesdienst die österliche Bußzeit zu beginnen.“Fasching als ‘fünfte Jahreszeit’ ist vorbei, das haben wir schon an den ruhigen Orgeltönen gehört,” meinte Domkapitular Josef Funk zu Beginn. “Schön, dass Sie sich eingefunden haben,um die Zielrichtung auf Ostern hin in den Blick zu nehmen und mit dem Vorsatz zu Umkehr und Buße zu beginnen.” führte der Priester aus und beschrieb das Aschenkreuz als “starkes Zeichen, uns unserer Vergänglichkeit bewusst zu werden.”.“Staub bist du und zu Staub kehrst du zurück”, sagten er und Mesner Ivo Dropulja beim Auflegen des Aschenkreuzes den Gläubigen zu.

Patrozinium St. Walburga 2019

Familiengottesdienst "Regenbogen"

 

Beim Familiengottesdienst am 17. Februar hat der Regenbogen als Bundeszeichen Gottes mit den Menschen im thematischen Fokus gestanden.

Im Anspiel stellten sieben Kinder die Bedeutung “ihrer” jeweiligen Regenbogenfarbe vor und gerieten in Streit darüber, welche die wichtigste sei. Die Sonne -  Symbol für Jesus, das Licht - schaffte schließlich Versöhnung und ließ vor dem Regenhintergrund alle Farben erstrahlen.

“Ich bin immer wieder begeistert über diese Kombination von Schönheit und Vergänglichkeit”, bekannte Kaplan Christof Schaum in seiner Predigt und bezeichnete den Regenbogen als Brücke Gottes zu den Menschen. “Seine Zusage damals an Noah gilt auch uns, Gott liebt diese Welt,” betonte er und meinte: “Talente lassen sich am besten gemeinsam einsetzen und wenn wir im Namen Jesu zusammen sind, aufeinander achten und hören, dann kann das Leben bunt und schön werden.” Er schloss mit einer beeindruckenden Geschichte vom Kind und dem alten Brückenbauer.

Johanna Karch begleitete auf Gitarre und Mundharmonika die aus den Schülergottesdiensten bekannten, geistlichen Lieder. Kinder trugen Kyrierufe und Fürbitten vor und verteilten nach dem Schlusssegen Freundschaftsbänder in Regenbogenfarben.

Der Applaus der zahlreichen Gottesdienstbesucher drückte ihre Dankbarkeit für diesen besonderen Gottesdienst aus, den Gemeindereferentin Juliane Gerl mit ihren Helferinnen so stimmig vorbereitet hatten.

Fest "Darstellung des Herrn" am 02. Februar 2019 als Vorabendmesse

Ein letztes Mal haben die Kerzen am Christbaum gebrannt, viele Lichter  das Pfarrkirchenschiff erhellt:

Den Beilngrieser Katholiken war es ein Anliegen, das Fest der Darstellung des Herrn, auch Maria Lichtmess genannt, feierlich als Vorabendmesse zu begehen.

Domkapitular Josef Funk zelebrierte mit dem Ruhestandsgeistlichen Josef Bierschneider und dem Spiritual von Schloss Hirschberg, Pius Schmidt. Viele Ministranten und die diesjährigen

 Erstkommunion- und Firmkinder zogen in einer Lichterprozession durch das Kirchenschiff, begleitet vom Gesang der Gläubigen mit Peter Sillner an der Orgel.

 

Funk segnete zuvor die von Mesner Ivo Dropulja vor dem Volksaltar arrangierten Kerzen, “die während des ganzen Jahres zu verschiedensten kirchlichen Anlässen zum Lob Gottes gebraucht werden”, so der Priester.

Er ging in seiner Predigt auf die Darstellung Jesu im Tempel ein und beschrieb die Begegnung mit der alten Witwe Hanna und dem “Senior” Simeon, die in diesem Kind die Erfüllung der Verheißungen Gottes erkennen. 

“’Heute hat sich das Schriftwort erfüllt’, das wird auch der erwachsene Jesus später bei seinem ersten Auftreten im Tempel sagen,” erklärte der Domkapitular, “an diesem unscheinbaren Heute soll sich erfüllt haben, worauf die Propheten und das fromme Volk gewartet haben, schwer vorstellbar.”  Die Schrift sage, es komme kein anderer mehr, alles andere, was der Evangelist Lukas über das Leben Jesu schreibe, sei erklärendes, erhellendes und vermittelndes Beiwerk. “Dieses Heute ist immer aktuell, Tag für Tag entscheide ich: Glaube ich diesem Jesus oder nicht, ist er es oder nicht,” gab der Ortspfarrer zu überlegen und ermunterte dazu, alles “auf die Karte Jesus zu setzen”.

Am Ende der lichtreichen Eucharistiefeier spendeten Funk und Schmidt jedem Gottesdienstbesucher den Blasiussegen, der mit den Worten erteilt wird: “Auf die Fürsprache des Heiligen Blasius bewahre dich der Herr vor Halskrankheit und allem Bösen. Es segne dich Gott der Vater, der Sohn und der Heilige Geist. Amen.”

Segnungsandacht der Neugetauften des Jahres 2018

Am Fest “Taufe des Herrn” begrüßte Domkapitular Josef Funk die meisten der 17 eingeladenen Neugetauften des vergangenen Jahres mit ihren Familien in der Pfarrkirche zu einer Segnungsandacht.

Er erklärte die vor dem Volksaltar aufgestellten Taufsymbole, wie Wasser, Chrisamöl, weißes Taufkleid und Kerze und das Bild des Priesterkünstlers Sieger Köder. Es zeigt ein

Gesicht, das in Regenbogenfarben gebettet (Bundeszeichen mit Gott) und von zwei Händen umgeben ist – “Eine steht für Gottes- und eine für eine liebende Menschenhand,” meinte Funk.

Die Angehörigen der Täuflinge bekamen eine Postkarte davon ausgehändigt, als sie zum Einzelsegen jeweils nach vorn kamen, “in Erinnerung daran, dass ein jedes Kind Gottes unter seinem Schutz und Segen geborgen ist,” wie es der Pfarrer ausdrückte. Er sprach den aaronitischen Segen und das von Gemeindereferentin Juliane Gerl an der Osterkerze entzündete Teelicht konnte jeweils in eigenen Anliegen aufgestellt werden.

Dazu spielte Johanna Karch aus Leising passende geistliche Lieder auf Gitarre und Mundharmonika.

Ein gemeinsames Vater unser und der allgemeine Segen beschlossen die schon zur guten Tradition gewordene Tauferinnerungsfeier.

 

PGR-Klausurtagung in Pfünz mit Markus Wittmann und Gabriele Siegert

Sternsinger am 03. und 04. Januar 2019

Jahresschlussgottesdienst 2018

Vielen Gläubigen war es ein Anliegend, Gott für das vergangene Jahr zu danken. Sie fanden sich an Silvester zum Jahresschlussgottesdienst ein, den Domkapitular Josef Funk mit Ruhestandspfarrer Josef Bierschneider zelebrierte. Etliche Ministranten und der Projektchor unter Leitung von Elisabeth Bassler mit Peter Sillner an der Orgel sorgten für den Festcharakter. 

Jubelpaare 2018

Am Fest der Heiligen Familie hat die Pfarrei St. Walburga 65 Jubelpaare eingeladen, rund die Hälfte kamen zum feierlichen Gottesdienst, stellten sich anschließend zu einem Gruppenfoto auf und stießen mit Domkapitular Josef Funk im Kaplanshaus auf weitere gemeinsame Jahre an.

Johannisweinfeier

"Trinke die Liebe des Heiligen Johannes" sagten sich viele Gottesdienstbesucher am 27. Dezember in der Marienkapelle auf Schloss Hirschberg zu.

Domkapitular Josef Funk segnete den Rotwein, nachdem er die Heilige Messe zusammen mit Spiritual Pius Schmidt zelebriert hatte. Sehr gut besucht war die  traditionelle Veranstaltung, die für Kolping, Offenen Kreis und Cantabile einen festen Platz im Jahreskalender hat. "Ich lege Wert darauf, dass das Schloss ein offenes Haus ist und würde mich freuen, wenn der Abend im Schlosskeller ausklingen würde", meinte Schmidt, was Funk für's nächste Jahr einplanen ließ.

Christmette 2018

“Schlechte und falsche Nachrichten hören wir Tag für Tag. Wie willkommen sind da die Schritte der Freudenboten, der eine frohe Botschaft bringt und Heil verheißt” zitierte Domkapitular Josef Funk den alttestamentlichen Propheten Jesaja bei seiner Christmetten-Predigt in der Pfarrkirche St. Walburga Beilngries. Eine Ungeheuerlichkeit habe sich ereignet, “Gott selbst ist in die Welt gekommen und somit der Wunsch aller Menschen nach Rettung und Heilung in Erfüllung gegangen,” meinte Funk. “Schön, dass Sie heute da sind, um das Echo des Ewigen zu vernehmen. Ich wünsche Ihnen ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest!”

Der Projektchor unter Leitung von Elisabeth Bassler sorgte für den festlichen, musikalischen Rahmen in Begleitung von Peter Sillner an der Orgel. 

Seniorennachmittag der Pfarrei am 3. Adventsonntag im Haus des Gastes

Familiengottesdienst zum 1. Advent

Im Familiengottesdienst in der Pfarrkirche St. Walburga am ersten Adventssonntag, den wieder der Freiheitschor musikalisch gestaltete,  ging es natürlich ausführlich um das Thema Advent. Die einzelnen Buchstaben des Wortes interpretierten die Kinder mit passenden Attributen, wie “Anfang”, “Duft”, “Vater unser”, “Engel”, “Nüsse” und “Traum”. Damit  Geschenkpakete nicht die Sicht auf den Advent versperren, wurden ihnen der zweite Platz zugewiesen. Darauf ging auch der Zelebrant, Kaplan Thomas Attensberger, in seiner Predigt ein.

Juliane Gerl machte auf den Regenbogen des Kinderbibeltags aufmerksam, der in der Pfarrkirche rechts aufgestellt ist. Dort sind auch eine Geschichte zum Brückenbauen, Zettel und Stifte zu finden, als Anregung für eigene Vorschläge zu diesem Thema. Sie können in einen Briefkasten daneben geworfen werden.

Eine Glocke aus Schokolade durften die kleinen Gottesdienstbesucher mit nach Hause nehmen. 

 

 

16. Ökumenischer Kinderbibeltag am 21. November 2018

Abendlob mit Taizé-Gesängen in der Friedhofskirche

Auch heuer fanden sich zahlreiche Besucher in der sonst eher traurig-kalten Friedhofskirche ein, um bei reichem Kerzenschein den Liedbeiträgen des Chors Cantabile zu lauschen.

Allerheiligen 2018

Kirchweih 2018

Die Pfarrei St. Walburga erlebte am vergangenen Kirchweihsonntag einen festlichen Gottesdienst mit Domkapitular Josef Funk und Ruhestandspfarrer Josef Bierschneider als Zelebranten, Elisabeth Bassler an der Orgel und vielen Ministranten.

Ihr Dienst am Altar rückte besonders in den Fokus: Neun wurden neu aufgenommen, legten ihr Versprechen

in Form eines gemeinsamen Gebets im Altarraum ab und bekamen von Domkapitular Josef Funk jeweils ein zuvor gesegnetes,

neues Kreuz umgehängt. “Herr, stärke ihren Glauben, dass sie diesen Dienst gewissenhaft und voller Eifer für dich ausüben,” betete der Priester.

( von links nach rechts: Heislbetz Emilia, Brigl Florian, Waldmüller Johannes, Schneider Anna, Schmitt Romina, Meyer Maximilian, Frank  Maximilian, Mierlein Luca, Heinloth Elias.)

 

Ehrung und Verabschiedung von Ministranten

Vor dem Schlusssegen wurden vier Ministranten für fünf Jahre Dienst geehrt: (Bild 21, von links) Benedikt Waldmüller,  Matthias Liebscher, Stefan Großhauser und Lukas Schmidt  bekamen je eine Urkunde und einen Gutschein ausgehändigt.

Dann ging es ans Verabschieden: Oberministrant Johannes Liebscher bedankte sich bei Belinda Meier und Tim Fiegl für fünf Jahre Ministrantendasein, bei Philipp Opheys für sieben und bei Christina Großhauser für neun Jahre. “Maximilian Hoffmann  wurde von uns intern schon im Frühjahr verabschiedet, heute machen wir es offiziell,” erklärte Oberministrantin Johanna Opheys und sagte dazu: “Zehn Jahre bei der Stange zu bleiben ist heutzutage nicht mehr ganz normal, ein Jahr war Maxi Oberministrant, hat sich voll eingesetzt für alle Belange, besonders auch für die Sternsingeraktion, danke dafür, dass Du immer unser Ansprechpartner warst!”

Leider konnten Hannah Moogk und Anna Krämer (beide zwei Jahre), Michael Schmidt und Jakob Sillner (beide neun Jahre) nicht persönlich belobigt werden.

Eine lange Lobeshymne hörten Daniel Opheys und Kristina Hoffmann für 10 beziehungsweise 9 Jahre Altardienst. (Foto 33 von rechts: Daniel Opheys, Kristina Hoffmann – gegenüber Johannes Liebscher, Johanna Opheys) Beide waren vor zwei Jahren für ein Jahr Oberministranten, davor in der Leiterrunde engagiert.

“In diesem Jahr habt ihr einiges geleistet, vor allem die Sternsingeraktion und Ausflüge organisiert. Außerdem habt ihr euch darum gekümmert, dass die Heiligen Messen, besonders die Hochfeste, immer reibungslos abliefen, Daniel meist als Weihrauchschwenker, Kristina als Leuchterträgerin.  Ihr habt dafür gesorgt, dass die Ministranten eine Gemeinschaft sind, die sowohl in der Kirche als auch außerhalb viel zusammen erlebt hat. Leider habt ihr nicht immer die Unterstützung bekommen, die man eigentlich erwarten würde,” meinte Johanna, nannte die Ministrantenwallfahrten nach Rom 2014 und 2016 “ein unglaubliches Erlebnis”, schwärmte von vielen, fröhlichen, gemeinsamen Unternehmungen und erwähnte nicht zuletzt die diesjährige Dekanatswallfahrt, wo die Beilngrieser tragendes Element gewesen seien. Sie überreichte an Daniel und Kristina gerahmte Erinnerungsbilder und bekam last not least von Oberministrant Johannes Liebscher dasselbe mit passender Laudatio für neun Jahre Dienst und Dank “für deine große Unterstützung”..

Alle ausscheidenden Minis erhielten jeweils eine Urkunde, einen Gutschein und ihr Ministrantenkreuz ausgehändigt.

Domkapitular Funk schloss sich dem Dank gern an, “besonders auch an die Eltern, ohne die mancher Ministrant vielleicht nicht käme. Es ist eine große Hilfe für uns Priester, große Altardiener zu haben, die Vorbilder sind und manches ausgleichen, was sonst nicht funktionieren würde.”

Hochzeit der Gemeindereferentin Juliane Gerl mit Alexander Herr

Familiengottesdienst am Erntedankfest

 

Heuer feierte die Pfarrei St. Walburga das Erntedankfest mit einem Familiengottesdienst und konnte sich über eine volle Pfarrkirche freuen.

Der Freiheitschor unter Leitung von Michael Waldmüller hatte diesmal auf der linken Seite Aufstellung genommen; rechts war ein von Mesner Ivo Dropulja liebevoll arrangierter Erntedankaltar zu bestaunen.

In einem Anspiel stellten vier Kinder anhand von Symbolen die vier Elemente vor, ohne die Leben für uns unmöglich wäre: Erde, Wasser, Sonnenlicht und Luft. (Foto 8) Eindringliche Worte waren in den biblischen Texten des Tages zu hören. “Denk nicht bei dir: Ich habe mir diesen Reichtum aus eigener Kraft und mit eigener Hand erworben,” hieß es im 5. Buch Mose und das Evangelium endete mit der Mahnung: “So geht es jedem, der nur Schätze für sich sammelt, aber vor Gott arm ist.” 

“Das schwerste Wort heißt für viele nicht ‘Popokatepetl’ oder sonst ein Zungenbrecher, sondern – ‘danke’”, meinte Kaplan Christof Schaum zu Beginn seiner Predigt und nannte fünf “Feinde” der Dankbarkeit: Stolz (Man schreibt sich alles selber zu), Selbstverständlichkeit (Es sei wichtig, auch die kleinen Dinge des Alltags zu sehen), Gedankenlosigkeit (“Sind wir nicht oft zu sehr beschäftigt mit unseren Sorgen und Problemen?”), Überzogenes Anspruchsdenken (Forderungen stehen im Vordergrund) und Verwöhnung (riesige Auswahl von allem).

Als Tipp, wie man Danken lernen könne, empfahl Schaum die Anregungen des Heiligen Ignatius von Loyola, jeden Abend den Tag mit liebender Aufmerksamkeit in den Blick zu nehmen und nicht nur nach Mängeln und Verfehlungen zu suchen. “Grüßen wir jeden Morgen den neuen Tag dankbar als Geschenk der Liebe Gottes”, ermunterte der Seelsorger, gab aber zu, dass das nicht in jeder Lebenslage einfach sei.

Zu den Fürbitten brachten Kinder Trauben, Wasser, Kerze, Bibel und Kreuz nach vorn und erklärten auch diese Symbole im Zusammenhang mit Erntedank.

Vor dem Schlusssegen segnete Kaplan Schaum den Erntedankaltar und sagte allen Dank, die zur Gestaltung des Gottesdienstes beigetragen hätten: dem Mesner, dem Freiheitschor, den Kindern, sowie dem gesamten Familiengottesdienstteam. Gemeindereferentin Juliane Gerl ließ an alle Kinder Samentütchen austeilen.

Benefizkonzert des Nördlinger Bachtrompetenensembles

Ein sehr hochkarätiges Konzert erlebten über hundert Besucher in der Pfarrkirche St. Walburga am letzten Septembersonntag Abend. "Festlich und virtuos" hieß es im ausführlichen Programm, das musikalisch durch vier Jahrhunderte führte. Rainer Hauf, Armin Schneider, Paul Lechner (alle Trompete), Klaus Ortler (Orgel) und Thomas Lier (Schlagwerk) faszinierten durch ihr einfühlsames Können und bereiteten den begeisterten Besuchern kurzweiligen, rund 70-minütigen Hörgenuss.

 

Neuer Seelsorger auf Schloss Hirschberg

Am letzten Septembersonntag führte Generalvikar Isidor Vollnhals Pius Schmidt, 74, als Rector Ecclesiae im Rahmen eines Gottesdienstes auf Schloss Hirschberg ein.

Schmidt möchte in seinem Ruhestand gern als Seelsorger in vielfältigen Bereichen zur Verfügung stehen, vor allem auch als Beichtvater. Er bietet Einkehrtage und Exerzitien im Alltag an und kann gerne angefragt werden.

Pfarrgemeinderatsvorsitzende Elfriede Bruckschlögl hieß den Spiritual mit einem Geschenk willkommen. Beim anschließenden Stehempfang im Marstall kam er mit Hirschbergern und Beilngriesern ins Gespräch.

Patrozinium St. Michael, Leising

Heuer traf das Patrozinium des Leisinger Kirchleins St. Michael exakt auf den Gedenktag der Heiligen Erzengel.

 

Ein volles Gotteshaus ist jedes Jahr schnell erreicht,  die würdige musikalische Gestaltung von Johanna Karch mit Gitarre und Mundharmonika, in Zusammenspiel mit Jennifer Schröder-Johnson, Violine, ist Ehrensache. Sogar vier Ministranten taten Dienst, Franz Stephan fungierte als Lektor.

Domkapitular Josef Funk machte den allgegenwärtigen Missbrauchskandal  in der katholischen Kirche zum Predigtthema und es war zu merken, wie sehr ihm an klarer Information gelegen war. “Wir kennen die Zuneigung Jesu gerade zu den Kleinen und Schwachen, die im Sinn der Bergpredigt für das Reich Gottes bestimmt sind. Umso gravierender ist es, wenn ausgerechnet von den Verkündern der frohen Botschaft schwerwiegend Vertrauen zerstört wird,” führte der Domkapitular vor Augen und bezeichnete die Vorfälle als “eine schlimmere Katastrophe für die Kirche als der Finanzskandal”.

Angesichts des aufgedeckten Leides zweifelten viele an der Kirche und an Gott. “Es muss weiter aufgearbeitet und Konsequenzen müssen gezogen werden. Jesus ist nicht Rächer oder gar Henker, er hat sein Leben gegeben, uns die Liebe Gottes zu bringen, bewahrt aber nicht davor, im Spiegel die eigene Fratze des Bösen zu erkennen”, machte der Priester deutlich.

Der Heilige Erzengel Michael sei Kämpfer gegen das Böse und Schutz gegen die Fallstricke der Sünde. “Rufen wir die Heiligen Engel als unsere Helfer an und ehren sie,” so Funk. Vor dem Schlusssegen las er ein Schreiben des Bischofs an alle Mitarbeiter vor, in dem dieser die Zahlen von Tätern und Betroffenen offen legte und auf das Präventionskonzept der Diözese verwies – auch einzusehen auf der Homepage.

28. Sternwallfahrt für geistliche Berufe nach Eichstätt

Am 23. September pilgerten 179 Gläubige bei der 28. Sternwallfahrt für geistliche Berufe nach Eichstätt.

Angeführt von der Original Altmühltaler Blaskapelle unter Leitung von Peter Zimmer zogen die Wallfahrer vom Volksfestplatz in den Dom. Dort zelebrierte Dekan Josef Funk mit 14 weiteren Priestern, assistiert von Beilngrieser Ministranten, den abschließenden Festgottesdienst. Viel Lob erntete der Chor Cantabile, ebenfalls aus Beilngries, für die ansprechende musikalische Gestaltung. Er wurde dirigiert von Helga Liebold und Peter Sillner, der auch den Part des Organisten übernahm.  Die Kollekte war für ein Projekt in Lomé, Togo, bestimmt, wohin die Diözese Eichstätt eine Kolping-Partnerschaft unterhält.

Domdekan, Monsignore Dr. Stefan Killermann sprach in seiner Predigt über das pilgernde Gottesvolk, das sich zeit seines Lebens unterwegs weiß bis zur Ankunft im Vaterhaus.  Der Weg des Kreuzes, der Hingabe, des Dienens und der Liebe führe ans gemeinsame Ziel und dieser Weg “wird leichter und schöner, wenn wir uns gegenseitig begleiten“, meinte der Domdekan. Die Heilige Schrift und das Lehramt der Kirche seien notwendige Wegweiser. “Vor allem brauchen wir die Priester, die uns durch ihre Vollmacht die nötigen Tankstellen und Kraftquellen, nämlich die Sakramente der Eucharistie und der Buße, garantieren. Priester können durch nichts und niemanden ersetzt werden, sind aber als Menschen wie jeder andere auch der Versuchung ausgesetzt und können so sogar das Ziel aus den Augen verlieren, wie Beispiele aus der Gegenwart zeigen,” bedauerte Killermann, betonte aber, dass jeder so viel Gnade von Gott erhalte, dass er bestehen könne. “Diese Wallfahrt sollte zwei Anliegen vereinen: das Gebet um Arbeiter in den Weinberg des Herrn und die Bitte an Gott, dass seine Nachfolger nicht nachlässig mit der Gnade umgehen”, wünschte der Monsignore.

Glockenläuten für den Frieden

Am Freitag, 21. September läuteten in ganz Europa die Glocken von 18 - 18.15 Uhr für den Frieden.

In der Pfarrkirche St. Walburga zelebrierten in diesem Anliegen Domkapitular Josef Funk und Ruhestandspfarrer Josef Bierschneider einen Gottesdienst anlässlich 100 Jahre Ende 1. Weltkrieg und 400 Jahre Beginn 30-jähriger Krieg.

Um 18 Uhr erklangen nach und nach alle Glocken der Pfarrkirche für eine Viertelstunde. 17 Personen fanden sich zum Friedensrosenkranz, Engel des Herrn und ökumenischen Friedensgebet ein. 

Andacht zum Fest Kreuzerhöhung am Oberndorfer Kreuz

Eine kleine Schar getreuer Beter hatte sich bei idealem Spätsommerwetter unterhalb der Wodansburg am Oberndorfer Kreuz eingefunden, um dem gekreuzigten Herrn mit Liedern und Gebeten Ehre zu erweisen. Dank und Bitte um Mut zum Kreuz wurde in einem Gesätz Rosenkranz zum Ausdruck gebracht.

Ökumenischer ABC-Gottesdienst am 11. September 2018

“Jedes Kind braucht einen Engel” hieß es in einem Lied zum ABC-Wortgottesdienst in der Pfarrkirche St. Walburga.

Und jedes Kind hat auch einen Schutzengel – so das Hauptthema für die Schulanfänger und ihre Familien, das der evangelische Pfarrer Hans-Michael Hechtel und der katholische Pfarrer, Domkapitular Josef Funk biblisch begründet vor Augen führten.

Nach dem allgemeinen Schlusssegen segneten beide die ABC-Schützen und ihre Lehrer einzeln. Von Gemeindereferentin Juliane Gerl bekamen sie jeweils einen fluoreszierenden Schutzengel für die Schultasche. Gerl hatte zuvor die spannende Geschichte von der besonderen Schultüte erzählt, die zwar optisch nicht die schönste, aber ebenfalls mit einem Engel ausgestattet war und sprechen konnte.

Kräutersegnung am 15. August

Auch wenn in der Pfarrei St. Walburga Beilngries diesmal kein allgemeines Kräuterbüschelbinden angeboten wurde: Etliche Frauen hielten treu an der Tradition fest und hatten sich in diesem trockenen Sommer auf die oft mühsame Suche nach “Material” begeben. Das schön gebundene Ergebnis wurde am Fest der Aufnahme Mariens in den Himmel  mit in den Gottesdienst genommen und von Domvikar Reinhard Kürzinger, der als Vertretung aus Eichstätt mit dem Ruhestandsgeistlichen Josef Bierschneider zelebrierte, gesegnet. Mesner Ivo Dropulja war auch Kräuter-fündig geworden und hatte einen Riesenbuschen vor dem Volksaltar platziert.

“Maria will uns an ihrem Ehrentag etwas durch die Blume sagen”, meinte Kürzinger in seiner Predigt und führte anschaulich in drei Punkten die Bedeutung der Kräuter vor Augen. Er bezeichnete Jesus als Gärtner, der “sorgt und sich um mich kümmert, der Heiland in Krankheit ist und auch ein Kraut dafür wachsen lässt, das sogar über den Tod hinaus Blüten treibt”. Der Domvikar erwähnte den duftenden Botanischen Garten in Eichstätt und meinte, das Heilende wachse mitten in der Welt. “In meiner Gegenwart kann jemand aufblühen oder eingehen”, spannte er den Bogen zum zwischenmenschlichen Bereich. Als Drittes erwähnte er den Duft des Evangeliums, das an vielen Stellen das Herz erfreue, tröste und eine auch von Papst Franziskus immer wieder empfohlene, tägliche Fundgrube für das Leben sei.

50 Jahre Original Altmühltaler Blaskapelle - Festgottesdienst am 29. Juli

50 Jahre Pfarrgemeinderat - Fest bei der Willibaldswoche in Eichstätt

Am Fest "50 Jahre Pfarrgemeinderat" nahmen sechs Mitglieder aus Beilngries zu unterschiedlichen Zeiten am Sonntag, 08. Juli im Rahmen der Willibaldswoche Eichstätt teil.

Johanna Eichhorn, Carmen Pfaller, Helmut Heinloth und Daniela Hieke starteten mit der Andacht in der Rebdorfer Kirche St. Johannes um 9 Uhr. Mit Domvikar Reinhard Kürzinger, den stellvertretenden Vorsitzenden des Diözesanrats der Katholiken, Marlies Müller und Christoph Raithel, gingen etwa 100 Pilger die drei Kilometer zu Fuß auf dem sehr schönen Radwanderweg nach Eichstätt. Eine Blaskapelle begleitete den Gesang, Gebetstexte verliehen der Wallfahrt die nötige Andacht. 

Um 10.30 Uhr fand der Pontifikalgottesdienst mit Bischof Gregor Maria Hanke statt. Zum Mittagessen im Festzelt kamen dann auch Elfriede Bruckschlögl und Anja Brigl, die das vielfältige Nachmittagsprogramm mit machten und bei der Vesper im Dom mit vielen anderen Pfarrgemeinderatsmitgliedern vom Bischof neu ausgesandt wurden.

Familiengottesdienst im Juli

 

Die Fußballweltmeisterschaft machte auch vor dem Familiengottesdienst nicht Halt.

Die Kinder durften am 08. Juli  in ihren Trikots kommen, sogar Mesner Ivo Dropulja wurde mit in die “Mannschaft” eingebunden.
In einem Anspiel stellte sich klar heraus, dass es Unterschiede und Gemeinsamkeiten beim Thema Fußball und Kirche gibt.

Pfarrkurat Edward Kabba ging in seiner Predigt darauf ein. Jeder habe eine Aufgabe. “Zusammen sind wir stark und bilden ein Team mit Teamgeist,” betonte er. Ein Fußballspiel dauere 90 Minuten, eventuell käme noch eine Verlängerung dazu. Das Erdenleben schenke uns Gott, auch mit einer “Verlängerung”: dem ewigen Leben.

Die Kinder führten einen Tanz zum Lied  "Lasset uns gemeinsam " auf. Der Freiheitschor unter Leitung von Michael Waldmüller übernahm die bewährte musikalische Gestaltung des Gottesdienstes.
Abschließend wurde  Frau Kerstin Emmerich aus dem Familiengottesdienst-Team verabschiedet. Frau Emmerich war 7 Jahre dabei.
Pfarrkurat Kabba bedankte sich bei ihr für sieben Jahre Mitarbeit.  Vom Team wurde sie mit Blumen, Gutschein und Fototeelicht überrascht.
 

schadd.net im Pfarrgarten

Firmung am 16.06.2018 durch Domkapitular Josef Funk

71 Jugendliche aus den acht Pfarreien des Pastoralen Raums Beilngries empfingen das "große Sakrament der Firmung", wie es der Firmspender ausdrückte. Konzelebranten waren die Kapläne Christof Schaum und Thomas Attensberger, Pfarrer i.R. Josef Bierschneider, Pfarrer Artur Zuk und Pfarrkurat Edward Kabba. Schaum begrüßte den Domkapitular und dankte am Ende für die "frische und begeisternde musikalische Begleitung des Chores Cantabile unter Leitung von Peter Sillner", der auch die Orgel spielte.

Thalia Gaiser hieß Funk im Namen der Firmbewerber willkommen, einige Jugendliche stellten das Pfingstereignis spielerisch dar.

In seiner Predigt erwähnte der Firmspender das Heilig-Geist-Fenster im Petersdom in Rom. "Einige 100 Minis werden bald mit Bischof Hanke dorthin reisen und die gewaltigen Dimensionen bestaunen können, auch das beeindruckende Hl. Geist-Fenster, das von weitem wie eine riesige Monstranz wirkt ", schwärmte er. Der Heilige Geist habe damals an Pfingsten eine Initialzündung gestartet und sich seitdem auf der ganzen Welt verbreitet. "Oft scheint es mir, dass er eher als Stiefkind behandelt wird, dabei ist er der Pusher und Antreiber, dessen Power wir erst an der Wirkung erkennen können," so Funk. Verglichen mit der jüngst in den Weltraum gestarteten Rakete sei der Hl. Geist in den Händen Gottes eine maß- und zielvoll eingerichtete Schubkraft, die radikal und nicht mehr zu bändigen sei. "In jedem Menschen wohnt mindestens ein kleiner Funken Begeisterung. Es geht ums Leben, um Dein Leben", appellierte der Pfarrer. Die Welt ertrage die Christen oft nicht und habe andere Interessen. Ihre Ablehnung gelte der geheimen Wirklichkeit und Kraft in diesen Personen. Der Hl. Geist sei ein gewisses Protestpotential, das uns geschenkt sei und auf eine eindeutige Richtung hin provoziere, mit "gewaltigem Zeugnischarakter für unseren Gott".

Hannah Moogk bedankte sich vor dem Te Deum und beteuerte: "Wir bemühen uns, die Liebe Jesu immer wieder in unser Leben einzulassen". Sie erwähnte auch die Eltern, die viel Zeit investiert hätten, und die Firmhelfer mit Gemeindereferentin Juliane Gerl.

"Ein geistliches Ereignis braucht auch einen geistlichen Schlusspunkt" - Mit diesen Worten lud Kaplan Schaum zur Nachmittagsandacht ein und erinnerte an den Firmausflug am 21. Juli.

Glockenkonzert mit Armin Reinsch

Fronleichnam 2018

“Über all die Jahrhunderte war dieses Fest das heiligste der Kirche,” meinte Domkapitular Josef Funk in seiner Einführung zum Fronleichnamsgottesdienst in der Pfarrkirche St. Walburga.

“Wir gehen zu vier Altären, wo wir um Schutz und Segen unseres Gottes bitten wollen. Im Grunde setzt sich so die Eucharistiefeier fort, nicht als Folklore, sondern aus Überzeugung unseres tiefsten Herzens,” lud  der Seelsorger zur anschließenden Prozession durch die Stadt ein.

Auch der Ruhestandspfarrer Josef Bierschneider ließ es sich nicht nehmen, Jesus im Allerheiligsten Sakrament bei hochsommerlichen Temperaturen betend zu begleiten. Die Fahnenabordnungen der kirchlichen Vereine und Verbände, einige Kommunionkinder als “besondere Eskorte”, Ministranten, der Kirchenchor unter Leitung von Elisabeth Bassler und nicht zuletzt die Original Altmühltaler Blaskapelle mit dem Dirigenten Peter Zimmer gaben der Fronleichnamsprozession den würdigen Rahmen.

Am vierten Altar beim Pfarrheim warteten die Kinder der “Kinderkirche” mit ihren Angehörigen und zogen dann Blumen streuend mit in die Pfarrkirche, wo das Te Deum den feierlichen Schlusspunkt setzte.

Konzert der Audibläserphilharmonie

Zugunsten der Glockenanlage der Pfarrkirche St. Walburga Beilngries spielte Anfang Mai die Audi Bläserphilharmonie mit 55 Musikern in der Bühler-Halle ein buntes Potpourri durch die Musikgeschichte von 50 Jahren Rock und Pop. Domkapitular Josef Funk konnte dazu  neben rund 400 Musikbegeisterten auch Landrat und Schirmherr Anton Knapp, Bischof Gregor Maria Hanke, Audi-Vorstand Wendelin Göbel, Bezirksrat Reinhard Eichiner, Bürgermeister Alexander Anetsberger und Lionspräsident  Thomas Schmidtner begrüßen.

Nacht des Lichts

Erstkommunion am 22. April 2018

Am Guten-Hirten-Sonntag empfingen in der Pfarrkirche St. Walburga in Beilngries 29 Jungen und Mädchen zum ersten Mal die Heilige Kommunion. “Eingeladen zum Tisch des Herrn” war das diesjährige Motto und Domkapitular Josef Funk führte in seiner Predigt aus, dass zu jeder Einladung zwei Parteien gehören und dass die Einladung persönlich und konkret ist. “Heute sind wir alle der Einladung Jesu gefolgt, der sich als Gastgeber selbst als Brot des Lebens gibt”, meinte der Priester. Bei der Gabenprozession brachten die Erstkommunionkinder eine Kerze, einen Blumenstrauß, eine Einladungskarte, Brot und Weintrauben zum Altar. Kyrie-Rufe und Fürbitten trugen sie vor. Der Freiheitschor unter Leitung von Michael Waldmüller sorgte für die passende musikalische Gestaltung. Eine eucharistische Andacht beschloss am Nachmittag den festlichen Tag.

Österliches Triduum 2018

Gründonnerstag 2018

Vielen Gläubigen war es ein Anliegen, am Gründonnerstag des Letzten Abendmahls Jesu mit seinen Jüngern zu gedenken. Sie versammelten sich zum feierlichen Gottesdienst in der Pfarrkirche St. Walburga, den Domkapitular Josef Funk und Ruhestandspfarrer Josef Bierschneider zelebrierten. Funk bezeichnete das damalige Geschehen in Jerusalem als “Kernbotschaft unseres Glaubens und totale Liebeserklärung Gottes an uns Menschen”. Er zeichnete die Dramatik  und sah in diesen letzten Stunden Jesu mit seinen Jüngern alle Facetten des Lebens. “Ich verlasse euch nicht, es ist die Liebe, die letztendlich siegen wird. Tut all das zu meinem Gedächtnis”, habe Jesus uns allen hinterlassen. Schon traditionell ist die Überreichung der Gewänder an die Erstkommunionkinder in diesem Gottesdienst.  

Gottesdienstzeiten

Heilige Messen in der Pfarrei Beilngries

Samstag 19.00 Uhr (Sommerzeit), 18.00 Uhr (Winterzeit)
Sonntag 8.30 Uhr, 10.00 Uhr
Montag 9.00 Uhr
Dienstag 16.00 Uhr, Kapelle im Seniorenzentrum
Mittwoch 19.00 Uhr
Donnerstag 7.00 Uhr (in den Ferien 8.00 Uhr), 16.00 Uhr Schülergottesdienst (nicht in den Ferien)
Freitag 9.00 Uhr
(Änderungen entnehmen Sie bitte dem Pfarrbrief)