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Ruhestandspfarrer Michael Harrer feiert 60. Priesterjubiläum in Hilpoltstein

Unter großer Anteilnahme der Pfarrei feierte am Patrozinium der Pfarrkirche Hilpoltstein, "Johannes der Täufer", der Ehrenbürger der Stadt Beilngries, Michael Harrer, sein 60. Priesterjubiläum.

Er dankte allen, die dieses besondere Fest in seiner Heimatkirche möglich gemacht haben und allen, die gekommen waren, um mit ihm zu feiern.

Firmung 2017

58 Jugendliche aus dem Pastoralen Raum Beilngries empfingen am vergangenen Samstag in der Pfarrkirche das Sakrament der Firmung.

Als Hauptverantwortlicher der Firmvorbereitung begrüßte Kaplan Christof Schaum die jugendlichen Firmbewerber und ihre Angehörigen.

 “Es ist schwierig, wenn der Ortspfarrer zugleich der Firmspender ist”, meinte der Kaplan dann scherzhaft zu seinem Kollegen, Domkapitular Josef Funk, gewandt. “Ich kann nicht sagen: ‘Willkommen in unserer schönen Pfarrkirche St. Walburga’, denn es ist ja deine Kirche, in der du heute zum ersten und sicher nicht letzten Mal die Firmung spendest”, was die zahlreichen Gläubigen mit Beifall quittierten.

Firmbewerberin Lilli Schwartz aus Aschbuch dankte im Namen aller für die umfangreiche Vorbereitung. “Wir wünschen uns, dass wir uns immer wieder anregen lassen vom Geist Gottes”, äußerte sie stellvertretend.

 Funk seinerseits begrüßte die weiteren Konzelebranten, Pfarrer Artur Zuk, Pfarrkurat Edward Kabba, Kaplan Thomas Attensberger und Pfarrer i.R. Josef Bierschneider und dankte allen, die sich auf den Weg der Firmvorbereitung gemacht hatten, “damit wir, getreu dem diesjährigen Motto, mit dem Geist Gottes Mauern überwinden”.

Drei Jugendliche trugen die Kyrierufe vor, fünf interpretierten das biblische Pfingstereignis in einem Rollenspiel.

 “Das Fest der Firmung hat mit Beziehung zu tun. Einen guten Draht zu pflegen ist jungen und alten Menschen wichtig,” meinte Domkapitular Funk in seiner Predigt und spannte den Bogen vom allgegenwärtigen Smartphone zum Geist Gottes, “das unsichtbare Medium, das wir brauchen, damit die Hotline zu Gott nicht im Off endet”. Er stellte die Früchte des Heiligen Geistes vor Augen, “Eigenschaften, die niemand von uns missen möchte und die zu einer Optimierung der Datenautobahn zu Gott beitragen. “Ihr habt Leben und Planung noch vor euch, da ist der Kontakt zu unserem Gott immer wichtig,” sagte Funk zu den Firmlingen und rief sie dazu auf, zusammen mit Gemeinde das Glaubensbekenntnis erstmals bewusst eigenverantwortlich zu sprechen.

 Anschließend stellten sich die 58 Jugendlichen nach und nach mit ihren Firmpaten im Altarraum auf, wo Domkapitular Funk im Auftrag von Bischof Gregor Maria Hanke die Firmung vornahm. Dabei wurden die Symbole, wie Namensnennung, Chrisam, Handauflegung und Kreuzzeichen von Gemeindereferentin Juliane Gerl und einer der Firmgruppenleiterinnen, Andrea Hoffmann den Gläubigen erklärt.

 Am Schluss des feierlichen Gottesdienstes dankte Katharina Höflmeier aus Aschbuch im Namen der Gefirmten, dass “Eltern und Verantwortliche uns in dieser wichtigen Vorbereitungszeit unterstützt und für uns gebetet haben”. Kaplan Schaum sprach herzlichen Dank aus an alle, die zum Gelingen dieses Festes beigetragen hätten, “den fünf Firmgruppenleiterinnen, dem Chor Cantabile unter Leitung von Peter Sillner für die schwungvollen Lieder und nicht zuletzt unserem Mesner Karl Kargl, der guten Seele im Hintergrund. Ein geistlicher Tag braucht einen geistlichen Abschluss,” meinte der Kaplan und lud zur Dankandacht am Nachmittag ein.

 

 

Fronleichnam

Fahnenabordnungen, Erstkommunionkinder und Ministranten zogen mit vier Priestern in die voll besetzte, mit Birken geschmückte Pfarrkirche St. Walburga ein, um vor der Fronleichnamsprozession Gottesdienst zu feiern.“Wir repräsentieren heute nicht den Priestermangel”, meinte Hauptzelebrant, Domkapitular Josef Funk zu Beginn, erfreut über seine Priesterkollegen, Pfarrer i.R. Josef Bierschneider, Kaplan Thomas Attensberger und den Hirschberger Seelsorger Thomas Wollbeck.   “Wenn ein hoher Besuch kommt, machen wir ihm unsere Aufwartung. Da Jesus Christus dauerhaft hier unter uns ist, wählen wir einmal im Jahr eine besonders ausdrucksstarke Form der Wertschätzung und Respektbezeugung. Wir ziehen in feierlicher Prozession zu vier geschmückten Altären und tragen den großen Gott in der Monstranz zu den Orten, wo wir wohnen und arbeiten,” erklärte Funk Fronleichnam. Christus sei der Einladende und der, der Einheimische und Fremde, Gesunde und Kranke, Alte und Junge vereine. “Diese Vielfalt drücken auch alle teilnehmenden Gruppen aus.” Vorbeter Anton Rabl erläuterte anschließend vor der Kirche die Prozessionsordnung. Bei strahlend schönem Sommerwetter schlossen sich den vielen Beilngriesern auch gläubige Urlauber an. Die Original Altmühltaler Blaskapelle unter Leitung von Peter Zimmer intonierte einen Prozessionsmarsch und begleitete jeweils die Volksgesänge an den Altären. Melanie Altrichter fungierte als Kantorin und Chorregentin. Sichtlich Freude machte es den Kinder der “Kinderkirche”, dem eucharistischen Herrn Blumen zu streuen. Sie waren mit ihren Familien zum vierten Altar beim Pfarrheim gekommen.   Das besondere Glaubenszeugnis dieses Tages beschlossen die Katholiken mit einem jubelnden Te Deum in der Pfarrkirche.

Andacht zum Dreifaltigkeitssonntag

Knapp zwanzig treue Beter hatten sich auch heuer bei strahlendem Sonnenschein bei der Dreifaltigkeitskapelle am Fuß des Hirschbergs eingefunden, um dort eine Andacht zu Ehren der Heiligsten Dreifaltigkeit zu beten und zu singen.

Fußwallfahrt nach Breitenbrunn am Pfingstmontag

107 Gläubige machten sich heuer früh um 5 Uhr betend und singend zu Fuß auf den Weg nach Breitenbrunn. Um 9 Uhr zelebrierte dort Kaplan Christof Schaum in der Wallfahrtskirche einen Gottesdienst. Eine kleine Schar trat nach dem Mittagessen wieder den Heimweg zu Fuß an.

Neuer Kaplan, Neupriester Thomas Attensberger

Am Pfingstwochenende stellte er sich der Pfarrgemeinde St. Walburga bei den Sonntagsgottesdiensten vor. Pfarrgemeinderatsvorsitzende Elfriede Bruckschlögl hat ihn willkommen geheißen.  Zwei Tage später war er erstmals im Seniorenzentrum zu sehen: Kaplan Thomas Attensberger komplettiert die Priesterbesetzung im pastoralen Raum Beilngries. Er ist einer von drei kürzlich in Eichstätt geweihten Neupriester und spendete daher auch bereitwillig jeweils den Einzelprimizsegen.  

Große Bittprozession

Familiengottesdienst

Passend zum Marienmonat Mai handelte der vergangene Familiengottesdienst von “Maria, der Knotenlöserin”.   Zur Einführung präsentierten Jungen und Mädchen verschiedene “Knoten im Alltag” und als Fürbitten “Rosen”. Beides wurde zum Marienbild gebracht.   “Es ist schon ärgerlich, wenn im Schnürband ein Knoten ist. Aber es gibt auch Knoten in Beziehungen, für die brauchen wir noch mehr Geduld,” meinte Domkapitular Josef Funk in seiner kindgerechten Predigt. “Es ist gut, wenn wir jemanden kennen, der die Probleme mit uns löst. Jesus hat uns seine Mutter dazu zur Seite gestellt”, erklärte der Priester. Gelöst sei auch erlöst und befreit. “Dann kann ich mich über das Leben, über mich selbst und über Gott freuen”.   Als Erinnerung an den besonderen Gottesdienst überreichte Gemeindereferentin Juliane Gerl nach dem Schlusssegen an alle Kinder ein Andachtsbild von der Augsburger “Maria Knotenlöserin”. “Ja freuet euch im Herrn” hieß das schwungvolle, letzte Lied des Freiheitschors und nicht nur das sangen alle begeistert mit.  

Erstkommunion 2017

“Liebe 30 Königskinder, ich heiße euch und eure Familien herzlich willkommen!”sagte Domkapitular Josef Funk zu Beginn des Festgottesdienstes am Gute-Hirten-Sonntag. Er war mit Ministranten und Erstkommunionkindern in die voll besetzte Pfarrkirche St. Walburga eingezogen. Der Freiheitschor unter Leitung von Michael Waldmüller sang und spielte vor allem Lieder, die die Mädchen und Jungs in ihren wöchentlichen Schülergottesdiensten eingeübt hatten.   “Wer eine Krone trägt, hat eine besondere Würde, aber auch Verantwortung,” erläuterte Funk in seiner Predigt das diesjährige Thema “Königskinder”. Schon damals bei der Taufe sei jeder und jede mit Chrisam gesalbt worden und gehöre seitdem zu Christus, dem König, “der mächtiger ist als alle Herrscher der Erde. Als getauftes Kind ist dir die Königswürde geschenkt worden, diese Auszeichnung kann dir niemand nehmen. Du hast Gebete gelernt, Gottesdienste mit gefeiert und vieles über Jesus, den König, erfahren,” so der Priester. Wenn jemand wissen wolle, wie das Leben gelingen und wie er das ewige Leben gewinnen könne, dem sage Jesus: “Komm zu mir, nimm und iss dieses Brot und du wirst damit mein Leben in dich aufnehmen”.   Neben Kyrie-Rufen und Fürbitten waren die Erstkommunionkinder auch in die Gabenprozession eingebunden. Sie brachten jeweils zu zweit eine brennende Kerze, einen Blumenstrauß, eine Krone, Brot und Weintrauben, Hostien und Kelch zum Altar und erläuterten die Symbolik dazu.   Zum gemeinsamen Vater unser rief der Zelebrant die jungen Hauptpersonen des Tages in den Altarraum, wo sie dann auch erstmals den Leib Christi empfingen.   Am Nachmittag sagten in einer eucharistischen Andacht alle Dank und drückten diesen auch praktisch in einem Geldopfer an das Bonifatiuswerk aus, das den Jugendbauernhof Biesenbrow damit unterstützt.  

Osternacht 2017

Palmsonntag 2017

Bei strahlendem Sonnenschein hatten sich am Palmsonntag zahlreiche Gläubige bei der Frauenkirche zu einer Statio eingefunden, darunter die Erstkommunionkinder und die Teilnehmer der Kinderkirche. “Wenn ein hoher Staatsgast kommt, gibt es ein bestimmtes Protokoll und ein roter Teppich wird ausgelegt”, meinte Domkapitular Funk zu Beginn. “Damals erwartete Jerusalem hohen Besuch, aber der König aller Könige ritt auf dem Lasttier armer Leute ein, einem Esel. Wir wissen, wie schnell die Stimmung der Leute damals vom “Hosianna” zum “Kreuzige ihn” gekippt ist,” führte Funk vor Augen und lud ein, “in uns selbst zu horchen, damit wir treu und fest zu Jesus stehen”. Er segnete die Palmzweige und trug das Evangelium vor. Der Kirchenchor unter Leitung von Melanie Altrichter intonierte einschlägige Lieder. “Hosanna dem Sohne Davids” sangen dann alle bei der Prozession zur Pfarrkirche, wo Domkapitular Funk mit Pfarrer i.R. Josef Bierschneider einen feierlichen Gottesdienst zelebrierte. 

Pfarrer i.R. Josef Bierschneider zelebriert im Seniorenzentrum

Zur großen Freude der Heimbewohner zelebrierte der Ruhestandsgeistliche Josef Bierschneider am 04. April erstmals nach zweieinhalb Jahren wieder selbst. In seinen einleitenden Worten sprach er davon, dass die österliche Bußzeit ein Trainingsfeld für die Seele sei. 
Kaplan Christof Schaum segnete die von den Bewohnern und Betreuungskräften gebundenen Palmbüschel, die am Palmsonntag dann ausgegeben werden.

Vorstellung der Firmbewerber am Misereor-Sonntag

Am Misereor-Sonntag stellten sich die diesjährigen 25 Firmlinge aus Beilngries, Pfraundorf (1) und Kottingwörth (1) im Pfarrgottesdienst vor und verkauften Artikel aus dem Eine-Welt-Laden.   “Mit meinem Gott überspringe ich Mauern” – Dieser achte Vers aus Psalm 18 ist das Motto der Jugendlichen, das Familie Gerschütz anschaulich auf einem Plakat dargestellt und mit Fotos versehen hatte. In insgesamt vier Gruppen werden die Firmbewerber von Gemeindereferentin Juliane Gerl, Kerstin Emmerich, Andrea Hoffmann und Doris Schneider betreut. Kaplan Schaum ist für Kirchbuch zuständig und Astrid Hippmann für sieben Jugendliche aus Eglofsdorf, Amtmannsdorf und Paulushofen, die dort zeitgleich einen Vorstellungsgottesdienst mit Pfarrkurat Edward Kabba feierten. 
Kaplan Christof Schaum betete für die Firmbewerber, segnete sie und lud die Gläubigen zur Gebetspatenschaft für sie ein; entsprechende Zettel liegen am Schriftenstand der Kirche aus. Die Jungs und Mädchen trugen Kyrie-Rufe und Fürbitten vor, interpretierten ihr Motto und warben für eine Welt der Solidarität ohne Mauern, “weil Gott uns Stärke gibt”.

“Die afrikanischen Länder sind meist durch die fünf K geprägt: Krisen, Kriege, Katastrophen, Krankheiten und Korruption”, führte Kaplan Schaum in seiner Predigt vor Augen und deutete das Tagesevangelium von der Auferweckung des Lazarus. “Wir sind zu einem Perspektivenwechsel eingeladen. Es gilt, nicht ins Grab hinein zu schauen – nichts zu machen, tot, vorbei – sondern aus dem Grab heraus zu kommen und die vielfältigen Möglichkeiten des Lebens zu erkennen”.   “Die Welt ist voller guter Dinge, lass sie wachsen” heiße das Motto der Misereor-Aktion, in deren Mittelpunkt heuer Burkina Faso nahe der Sahelzone stehe, was “Land des aufrechten Menschen” bedeute. “Gemeinsam mit den Betroffenen schaut das weltweite Hilfswerk Misereor auf scheinbar ausweglose Situationen. 80% dieser Westafrikaner leben von Ackerbau und Viehzucht. Die Spende an Misereor unterstützt den Innovationsgeist der Kleinbauern und ermuntert die Menschen, selbst weiter zu gehen. Das erzeugt Glauben und macht Mut,” betonte Schaum und rief zu großzügiger Spende auf.  Auch der engagierte Verkauf der Firmbewerber vor und nach dem Gottesdienst war ein starkes Zeichen von Solidarität.  

Besonderen Kontakt nach Burkina Faso unterhält der Gebetskreis Beilngries: Seit dem Jahr 2005 stehen die sieben Frauen in enger Verbindung mit Abbé Honoré Ouédraogo, der in Spanien und Deutschland studiert hatte und seit gut drei Jahren Pfarrer in seiner Heimatgemeinde Tenkodogo ist. Seinen Sommerurlaub verbringt er meist in Deutschland, besucht dann gern auch die hiesigen Freunde und feiert mit ihnen Gottesdienst. “Bei uns herrschen im Moment 45°C Hitze. Trotzdem kamen am vorletzten Sonntag rund 10 000 Menschen zur jährlichen Pfarrwallfahrt nach Gourgou. Kürzlich besuchten insgesamt 140 Jugendliche zwischen 10 und 15 Jahren charismatische Einkehrtage”, berichtet der Abbé, schildert seinen intensiven Einsatz als Beichtpriester vor Ostern und erzählt von einem starken, christlichen Glauben, der auch Muslime anstecke – in vielerlei Hinsicht also eine ganz andere Welt. 

Vorstellung der Erstkommunionkinder

30 “Königskinder” stellten sich beim Pfarrgottesdienst am zweiten Fastensonntag der Gemeinde vor. Die Erstkommunionkinder dieses Jahres werden in fünf Gruppen von der Gemeindereferentin Juliane Gerl und ihren Helferinnen, sowie von den Priestern in der Schule und bei den Donnerstagsgottesdiensten auf ihren großen Tag vorbereitet. Domkapitular Josef Funk ging in seiner Predigt auf das Tagesevangelium von der Frau am Jakobsbrunnen ein. “Es gibt Menschen, die sind ausgebrannt, ja lebensmüde. Jesus allein vermag den Lebensdurst zu stillen”, erklärte er und verwies auf die Taufe, bei der jeder mit lebendigem Wasser zum Königskind gemacht werde. 

Aschermittwoch 2017

30 “Königskinder” stellten sich beim Pfarrgottesdienst am zweiten Fastensonntag der Gemeinde vor. Die Erstkommunionkinder dieses Jahres werden in fünf Gruppen von der Gemeindereferentin Juliane Gerl und ihren Helferinnen, sowie von den Priestern in der Schule und bei den Donnerstagsgottesdiensten auf ihren großen Tag vorbereitet. Domkapitular Josef Funk ging in seiner Predigt auf das Tagesevangelium von der Frau am Jakobsbrunnen ein. “Es gibt Menschen, die sind ausgebrannt, ja lebensmüde. Jesus allein vermag den Lebensdurst zu stillen”, erklärte er und verwies auf die Taufe, bei der jeder mit lebendigem Wasser zum Königskind gemacht werde. 

Patrozinium 2017

Familiengottesdienst zum Thema Versöhnung

Zum wichtigen Thema “Versöhnung” hatte das Familiengottesdienstteam einen lehrreichen Gottesdienst vorbereitet. Pfarrkurat Edward Kabba ging in seiner Predigt auf das Anspiel ein, in dem eine Jugendliche “Wut im Bauch” hatte, weil jemand ihr Handy kaputt gemacht hatte. “Viele Dinge sind kostbar, aber zerbrechlich. Käufliche Dinge sind meist zu ersetzen, aber wenn zum Beispiel der Frieden  zerstört wird, steht manchmal sogar die Freundschaft auf dem Spiel,” hielt der Geistliche vor Augen und nannte die Versöhnung unverzichtbar. “Gott hat ein großes Herz für uns, er verzeiht immer und deshalb können auch wir immer wieder vergeben oder brauchen auch selbst Vergebung”, war der Grundtenor. Einige der diesjährigen Erstkommunionkinder trugen Kyrierufe und Fürbitten vor.  Kinder jeden Alters durften mit Pfarrkurat Kabba das Vater unser im Altarraum sprechen und sich am Ende des Gottesdienstes ein Freundschaftsband abholen, wie Gemeindereferentin Juliane Gerl ankündigte. Für passende geistliche Lieder zum Thema des Familiengottesdienstes sorgte der Freiheitschor unter Leitung von Michael Waldmüller.

Fest "Darstellung des Herrn" - Mariä Lichtmess

Ein letztes Mal strahlte der Christbaum in vollem Glanz und viele einzelne Lichter der Gottesdienstbesucher erhellten den Kirchenraum: Domkapitular Josef Funk zelebrierte mit dem Ruhestandspfarrer Josef Bierschneider eine festliche Heilige Messe zu Maria Lichtmess, liturgisch “Fest der Darstellung des Herrn” genannt. “Wir ehren Christus, das Licht der Welt, indem die Priester, Ministranten, Erstkommunion- und Firmkinder stellvertretend für alle in einer kleinen Prozession durch unsere Pfarrkirche gehen”, erklärte Funk. Er segnete zuvor die verschiedensten Kerzen, die vom Mesner vor dem Volksaltar kunstvoll arrangiert worden waren und das Kirchenjahr über gebraucht werden. Organist Peter Sillner sorgte für festliche musikalische Gestaltung; Erstkommunionkinder trugen die Fürbitten vor. “Morgen ehrt die Kirche den Heiligen Bischof Blasius. Im Anschluss an diesen Gottesdienst spende ich jedem den Blasiussegen mit der Bitte um Bewahrung vor Halskrankheit und allem Schaden”, lud der Priester die Gläubigen ein. 

Sebastiansprozession

Segnungsandacht für die Täuflinge des Jahres 2016

Es ist schon gute Tradition, dass im Januar die Täuflinge des vergangenen Jahres mit ihren Familien zu einer Segnungsandacht in die Pfarrkirche St. Walburga in Es ist schon gute Tradition, dass im Januar die Täuflinge des vergangenen Jahres mit ihren Familien zu einer Segnungsandacht in die Pfarrkirche St. Walburga in Beilngries eingeladen werden. Johanna Karch gestaltete die Feier mit passenden, geistlichen Liedern zur Gitarre und Mundharmonika.

"Es ist uns Menschen wichtig, Personen, die uns lieb sind, unter dem Segen Gottes zu wissen," meinte Domkapitular Josef Funk und die große Anzahl der anwesenden Familien gab ihm recht. Er sprach über die Bedeutung des Segens auch im Hinblick auf die Sternsinger, "die von den Menschen etwas bekommen, aber ihnen auch etwas bringen, nämlich den Segen Gottes."

Funk erklärte die vor dem Volksaltar arrangierten Taufattribute, wie Wasser, Chrisam, Taufkleid und Osterkerze. Auf dem von Priesterkünstler Sieger Köder gemalten Bild war der Regenbogen als Bundeszeichen Gottes zu erkennen. "Die großen Hände, die den Kopf eines Menschen umschließen, drücken das aus, was wir brauchen: Vertrauen, Geborgenheit, Annahme. Das alles hat uns Gott versprochen," deutete der Domkapitular.

"Herr, heute denken wir dankbar auch an unsere eigene Taufe. Seither dürfen wir neben unserem auch deinen Namen tragen und uns Christen nennen," hieß es in einem Gebet. Funk lud alle Familien ein, jeweils gemeinsam nach vorn zu kommen, sich segnen zu lassen und ein Teelicht an der Osterkerze zu entzünden. Außerdem bekamen sie eine Postkarte des erwähnten Bildes ausgehändigt.

Das zusammen gesprochene Vater unser, der allgemeine Schlusssegen unser und ein Segenslied beschlossen die besondere Andacht. Bei Kaffee und Kuchen konnten im Pfarrheim alle noch miteinander ins Gespräch kommen. 

Neujahrsempfang für die Ehrenamtlichen im Pfarrheim am 5. Januar 2017

Jahresschlussgottesdienst

Beim feierlichen Jahresschlussgottesdienst an Silvester meinte der Ortspfarrer, Domkapitular Josef Funk: “Wir sind heute gekommen, um Gedanken, Gefühle und Hoffnungen vor Gott innerhalb eines liturgischen Rahmens auszusprechen.” Ob das vergangene Jahr zufriedenstellend oder eher als Zeit der Schicksalsschläge empfunden werde: Jede Zeit brauche die Weisheit Gottes, seinen Rat und seine Stärke, um richtige Zeichen zu setzen. “Jesus fordert seine Jünger und damit auch uns nachdrücklich dazu auf, zu bitten und zu danken. Ich möchte heute ausdrücklich den unzähligen Personen Dank sagen, die zu den Gottesdiensten und zum Rosenkranzgebet kommen, die sich in unserer Pfarrei engagieren, wie den Mitgliedern der Chöre, den Organisten und Mesnern. Stolz und dankbar bin ich für die 44 Ministranten und für die guten Geister im Pfarrbüro.” Funk erwähnte den Dienst von Lektoren, Kommunionhelfer, Caritassammlerinnen, Pfarrgemeinderats- und Kirchenverwaltungsmitgliedern, Kindergärten,  von Kolpingsfamilie, Offenem Kreis/KDFB und  KAB mit jeweils eigenem Jahresprogramm.   Der Geistliche ließ die Kasualien des Jahres 2016 Revue passieren:  “67 Kinder wurden getauft – so viele, wie schon lange nicht mehr. 16 Jungen und Mädchen traten heuer erstmals zum Tisch des Herrn, 65 Jugendliche – davon 23 nur aus Beilngries – empfingen das Sakrament der Firmung. 13 Paare schlossen den Bund der Ehe, 39 Personen wurden zu Grabe getragen. 15 traten aus der katholischen Kirche aus, zwei fanden den Weg wieder zurück.” Dass die sozialen Aufgaben vielen ein großes Anliegen seien, zeige der Umfang der Kollekten und Spenden, die alles in allem fast 114.000 Euro betragen. Der Kirchenchor unter Leitung von Melanie Altrichter und Peter Sillner an der Orgel sorgten für die musikalische Gestaltung der Festmesse, die mit einem frohen und dankbaren Te Deum und dem feierlichen Schlusssegen endete.

Frau Siglinde Stadler ist seit 25 Jahren Organistin der Pfarrei und wurde jetzt mit einer Urkunde und Blumen verabschiedet. "Ich sage Ihnen ein ganz, ganz herzliches Vergelt's Gott für Ihren treuen Dienst", meinte Pfarrer Josef Funk. Auch Pfarrgemeinderatsvorsitzende Elfriede Bruckschlögl fand anerkennende Worte und überreichte Frau Stadler eine Orchidee.

Heiliger Abend und Johannisweinfeier 2016

Jubelpaare 2016

Heuer waren die Jubelpaare der Pfarrei St. Walburga aufgrund der Feiertagskonstellation erstmals bereits am 4. Adventsonntag eingeladen: Von 77 Paaren, die auf 25, 40, 50 oder 60 gemeinsame Jahre zurück blicken können, kamen knapp dreißig. Domkapitular Josef Funk zelebrierte einen feierlichen Gottesdienst, dem Elisabeth Bassler an der Orgel und Jennifer Schröder-Johnson an der Violine die besondere, musikalische Note verliehen. “In der Beziehung zueinander und im Glauben verlagern sich die Grenzen in eine andere Sphäre. Es gilt, in eine größere Wirklichkeit einzutreten, als sie Denken und Logik zulassen”, meinte der Priester in seiner Predigt. Er zeigte anhand biblischer Personen, wie Zacharias, Samuel oder Maria, auf, dass Gott in das Leben der Menschen hinein spreche und diese sich dann frei für seinen Plan entscheiden könnten. “Im heutigen Evangelium wird uns vor Augen geführt, dass Josef in Träumen erfahren hat, was Gott von ihm möchte. Bleiben wir hellhörig in Gebet und Stille, damit auch wir seinen Willen erkennen,” ermunterte der Seelsorger die Gottesdienstbesucher.   “Am Anfang jeder Ehe stehen große Liebe, ehrliche Absicht und fester Wille und es tut Not, Gott mit einzubinden”, meinte Funk an die Jubelpaare gewandt. Ehe und Familie seien immer eine besondere Herausforderung und bräuchten deshalb den Schutz des Staates. “Wir haben in unserer Pfarrkirche sogar eine Glocke mit Namen ‘Hl. Familie’. Es ist die mittlere von den dreien auf dem Südturm. Sie wurde am 28. September 1958 durch Abt Paulus Heinz vom Kloster Plankstetten und dem damaligen Pfarrer Anton Brems feierlich eingeweiht. In der Festansprache hieß es: ‘Ihr Ton ist jedes Mal ein Appell, sich der gegenseitigen Liebe und Verantwortung bewusst zu sein’. Wenn jetzt die Glocke für eine kurze Zeit erklingt, möge sich jeder daran erinnern”, rief Domkapitular Funk zur Schweigeminute auf.   Vor dem allgemeinen Schlusssegen sprach er besondere Segensworte für die Jubilare. Nach der Heiligen Messe stellten sie sich mit ihm zu einem Erinnerungsfoto vor der Sakristeitür auf und folgten gern der Einladung zu einem Sektumtrunk in die ehemalige Bücherei. Pfarrgemeinderatsvorsitzende Elfriede Bruckschlögl bedachte jede und jeden zum Abschied mit einer Rose.    

Seniorennachmittag der Pfarrei St. Walburga am 11. Dezember 2016 im Haus des Gastes

Vorweihnachtliches Singen und Musizieren am 2. Adventsonntag in der Pfarrkirche

Familiengottesdienst zum 1. Advent

„Wir sagen euch an den lieben Advent“ sang der Freiheitschor unter der
Leitung von Michael Waldmüller mit den zahlreichen Besuchern zu Beginn des
Familiengottesdienstes.

 Einige der diesjährigen Firmlinge stellten die Bedeutung des Advent durch ein Anspiel vor. Sie warteten darin auf jemanden. Um die Wartezeit zu vertreiben,
griffen sie zu ihren Handys und Büchern. Dabei verpassten sie die Ankunft
desjenigen, auf den sie eigentlich gewartet haben –  Jesus.
"Die vier Adventskerzen erinnern uns daran, wachsam zu sein, und helfen, zu
erkennen, wo ein Licht der Freude geschenkt werden kann", erklärte Funk den
Hauptgedanken des Gottesdienstes. In den Fürbitten, vorgetragen von einigen
Kommunionkindern, wurde Gott gebeten, sein Licht über alle Menschen leuchten
zu lassen. Am Ende des Gottesdienstes konnten alle Kinder ein Teelicht mit
einem Adventsgruß mit nach Hause nehmen.

Vor dem Schlusssegen ehrte Dekan Funk einige Ministranten  für ihren Dienst am Altar mit einer Urkunde: Johannes Mödl für zehn Jahre, Philipp Opheys, Tabea Gerschütz und Stefan Bauer für jeweils fünf. Außerdem wurde Elisabeth Buchberger, langjähriges Mitglied im Familiengottesdienst-Team,
mit einem Blumenstrauß verabschiedet.  

Die Heilige Nacht von Ludwig Thoma

Schon die Vorabendmesse zum ersten Advent gestaltete die Gruppe “Ab und zua a Musi” musikalisch mit, danach präsentierten sie rund eine Stunde die “Heilige Nacht” von Ludwig Thoma. “Es ist ziemlich genau hundert Jahre her, dass die Geschichte über die Geburt Jesu auf Bayrisch erstmals aufgeführt wurde, mitten im ersten Weltkrieg,” gab der Leiter der Gruppe zu Beginn bekannt. Er übernahm auch die Sprechrollen. Rund hundert Zuhörern gefiel der Mix aus Text und bayrischer Volksmusik.

Abendlob mit Taizégesängen zum Christkönigsfest

Das vom Chor “Cantabile” gestaltete Abendlob mit Taizégesängen am Christkönigsfest war krönender Abschluss des “Jahrs der Barmherzigkeit” in der Pfarrei St. Walburga, Beilngries. Vokal und instrumental zauberten die Chormitglieder unter Leitung von Peter Sillner in der mit Kerzen erleuchteten Friedhofskirche eine heilige Atmosphäre. Vorgetragene Psalmtexte, Lesung und Fürbitten wurden musikalisch unterlegt. Dekan Josef Funk spendete den Schlusssegen. Ein Abend, dem man Wiederholung wünscht!

14. Ökumenischer Kinderbibeltag

32 Kinder haben den schulfreien, regenreichen Buß- und Bettag im Beilngrieser Pfarrheim sehr lebendig und abwechslungsreich erlebt: Zum Motto des 14. Ökumenischen Kinderbibeltags “Warum strahlst du so?” hatte sich das Vorbereitungsteam einiges einfallen lassen.   Im großen Pfarrsaal saßen die Dritt- und Viertklässler erwartungsvoll im Stuhlkreis und sangen sich “Einfach spitze, dass du da bist” zu. Nach der Begrüßung wurde in der Kreismitte die Kinderbibeltagskerze angezündet und eine Bibel entdeckt. Gemeindereferentin Juliane Gerl stellte die Mitarbeiter vor, darunter drei neue. Altbewährt verantwortlich für das leibliche Wohl waren Anna Grad, Doris Schneider und Andrea Hoffmann, die Leberkässemmeln, Kuchen und Getränke bereit stellten.  Die Kinder hatten vier Kleingruppen zu durchlaufen, wobei sich das Thema Licht wie ein roter Faden durch alle Aktivitäten zog. Ein großer, gelber Papiersonnenstrahl wurde jeweils mit Vornamen versehen, kam vielfältig zum Einsatz und schmückt dann sicher das ein oder andere Zimmer daheim. In der Gruppe von Juliane Gerl und Andrea Bauer legten die Jungs und Mädchen eine Sonne auf den Boden, dekorierten sie und stellten Bibelpuppen dazu, Sinnbild für alle Menschen, die Jesus sichtbar machen. Danach waren Pixelbilder zu durchstechen mit der Aufschrift “Jesus ist das Licht der Welt”. Astrid Hippmann weckte die Sinne mit einer kleinen Lichtmeditation und veranschaulichte anhand einer brennenden Kerze Licht und Dunkelheit.  Danach durften sie ihr eigenes Gesicht auf einem kleinen Spiegel abmalen und mit Hilfe eines Teelichtes und eines kleinen Experiments erleben, dass auch sie selbst für andere leuchten können. Oder wie ein Mädchen es staunend formulierte: "In mir steckt ein Licht!" Anja Brigl und Marianne Heinloth studierten mit den Kindern einen Tanz ein zur Melodie des Liedes “Du bist das Licht der Welt”, den dann im Pfarrsaal  alle gemeinsam aufführten. Der Liedtext wurde dabei mit verschiedenen Attributen veranschaulicht. Die Erzählung “Wie die Sonne ins Land Malon kam” stand im Mittelpunkt von Julia Schmids Gruppe.  Die Jungs und Mädchen waren mit Feuereifer bei der Sache als Erzähler, Wanderer, Sonne oder einfach Bewohner von Malon. Wieder andere unterstrichen mit Orffinstrumenten das Gehörte. Im Plenum wurde die Geschichte bei der Andacht von allen gespielt und auch einige Mütter mit einbezogen. “Wenn man von der Sonne erzählen will, muss man ihr immer wieder einmal begegnen”. Diesen Satz griff Dekan Josef Funk in seinem deutenden Wort auf. “Jesus sagt von sich ‘Ich bin das Licht der Welt’. Wenn wir uns an dieses Licht halten, leuchten wir selber für andere Menschen und machen so das Leben hell.” Funk verglich dazu den jüngst zu sehenden Supermond, der auch nur leuchten könne, weil er von der Sonne beschienen sei. Pfarrer Hans-Michael Hechtel trug zwei passende Bibelstellen vor. Gemeinsam spendeten sie abschließend den Segen. Die zuvor eingeübten Lieder mit Bewegungen machten Groß und Klein Freude. “Es war ein supercooler Tag” meinten Luca, 9, Martin, 9, und Johannes 11. Und sprachen sicher für viele.

Hubertusmesse am 05. November 2016

Einen feierlichen Vorabendgottesdienst hielt Kaplan Christof Schaum zu Ehren des Hl. Hubertus, über dessen heiligmäßiges Leben er in seiner Predigt vieles berichtete. Die Waldhornbläsergruppe unter Leitung von Jonathan Zimmer gestaltete die Hl. Messe musikalisch.

Gedenkgottesdienst im Seniorenzentrum

“Es ist schon gute Tradition, dass hier im Seniorenzentrum immer im November der Verstorbenen des Jahres gedacht wird”, meinte Dekan Josef Funk in seinen einleitenden Worten beim Gedenkgottesdienst in der Caféteria. Die Gruppe “Jona” trug mit einfühlsamem geistlichem Liedgut zur würdigen Gestaltung bei.   “Die Heilige Schrift hält schon immer an dem Leben nach dem Leben fest”, sagte Funk in seiner Predigt und tröstete die trauernden Angehörigen mit den Worten des Propheten Jesaja:  “Gott der Herr wischt jede Träne ab und er wird uns retten, denn auf ihn haben wir all unsere Hoffnung gesetzt.”  Der Priester betonte den Mehrwert des Lebens durch den Glauben an die Auferstehung und bezeichnete die Kerze als Symbol für das ewige Licht, das den Verstorbenen leuchten solle. So zündeten zwei Pflegerinnen nach den Fürbitten vor dem Sterbebild der 17 Heimbewohner jeweils ein Teelicht an, während die Namen dazu verlesen wurden. Heimleiterin Marina Bär bedankte sich am Ende des Gottesdienstes bei allen Mitwirkenden und lud ein, für die Verstorbenen jeweils einen bunten Glasstein in ein Gefäß zu legen, das dann “einen würdigen Platz in unserer Hauskapelle finden wird.” Bei einem kleinen Imbiss kamen Angestellte und Besucher noch gern ins Gespräch.

Allerheiligen 2016

“Dieser Ort dokumentiert Vergänglichkeit des Menschen, ist jedoch nicht trostlos, sondern vor allem Stätte des Lebens und der Begegnung mit den Verstorbenen, mit Gott und mit uns selbst”. So beschrieb Dekan Josef Funk den Friedhof bei der traditionellen Gräbersegnung an Allerheiligen. Zuvor hatten zahlreiche Gläubige in der Friedhofskirche den glorreichen Rosenkranz für Angehörige und Freunde gebetet. Familie Peter Zimmer gestaltete den Wortgottesdienst vor der Leichenhalle mit ihren Blasinstrumenten musikalisch. “Seit dem 01.11.2015 sind in Beilngries 38 Frauen und Männer verstorben, 30 von ihnen wurden auch hier beerdigt”, gab Funk bekannt, verlas ihre Namen und lud zum stillen Gebetsgedenken ein. “Die vielen Kreuze hier auf dem Friedhof sind Symbole der Hoffnung und des Trostes, besonders aber des Glaubens an ein Weiterleben nach dem Tod,” erklärte der Priester und segnete die Gräber mit Weihwasser. Ein gemeinsames Vater unser und das Lied “Wir sind nur Gast auf Erden” beschloss die würdige Gedenkfeier.

Neues aus dem pastoralen Raum

Bei der jüngsten Pfarrgemeinderatssitzung der Pfarrei St. Walburga Beilngries eröffnete Dekan Josef Funk den Mitgliedern einen Blick auf den sogenannten pastoralen Raum, zu dem im Moment fünf, später dann vermutlich acht Pfarreien gehören.

Zu Beginn der Sitzung stellte sich Edward Kabba aus Sierra Leone vor. Er ist seit knapp 20 Jahren in Deutschland, wurde im Jahr 2000 zum Priester geweiht und ist seit 1. September als Pfarrkurat den hiesigen Seelsorgern zugeordnet. “Kabba ist nicht der Nachfolger von P. Martin für die Pfarreien Paulushofen und Kirchbuch im kirchenrechtlichen Sinn, sondern priesterlicher Mitarbeiter in unserer Seelsorgeeinheit Beilngries,” erklärte Funk. “Er wird in Paulushofen wohnen, sobald saniert ist. Dann werden die Wochenendgottesdienste in Beilngries, Kirchanhausen, Kottingwörth, Kirchbuch und Paulushofen wechselnd von den Priestern Funk, Schaum, Emenogu und Kabba gefeiert.” Die Gottesdienstzeiten aller Ortschaften sollen einander angepasst werden, was künftig Sonntagsgottesdienste überall um 8.30 und um 10.00 Uhr bedeute. Ein weiterer Schritt zum Zusammenfinden werde mittelfristig eine gemeinsame Gottesdienstordnung darstellen. “Nicht mehr die einzelne Pfarrei steht im Fokus, sondern der ganze pastorale Raum”, so Funk.

Die Herausforderung werde noch größer, wenn durch Bischof Hanke Anfang oder Mitte 2017 die neuen Seelsorgeeinheiten der Diözese in Kraft treten und zu den fünf erwähnten Pfarreien vermutlich noch Kinding, Enkering und Haunstetten dazu kommen.  Ein weiterer Priester gehöre dann zum Team der künftigen Seelsorgeeinheit, die aus etwa 7.250 Katholiken bestehen werde.

Als “15. Nothelfer” bezeichnete Funk den 67-jährigen Priester aus der Demokratischen Republik Kongo, Olivier Ndjimbi-Tshiende, den er ebenfalls vorstellte. “Er ist an der Universität Eichstätt mit einem Flucht- und Migrations-Forschungsprojekt betraut und wird bei uns einspringen, wenn Not am Mann ist”, freute sich der Seelsorger.

Er wies außerdem darauf hin, dass seit dem 1. Oktober 2016 neue Bauregeln in der Diözese gelten, zusätzlich gebe es neue Förderrichtlinien.

Die Pfarrgemeinderatsvorsitzende Elfriede Bruckschlögl kündigte an, den damaligen „Freundeskreis Orgel“ wieder aktivieren zu wollen. “Die Sanierung der gesamten Glockenanlage – drei im Nord- und vier im Südturm – erfordert rund 60 000 Euro. Dazu werden wir einiges selbst beitragen müssen.” Es wurde für 2017 angedacht, evtl. zusammen mit dem Lions-Club, hochkarätige Konzerte in der Pfarrkirche zu veranstalten.

Ein weiteres Anliegen, das alle Pfarrmitglieder betrifft, ist das Austragen des halbjährlich erscheinenden Pfarrbriefs. “Bisher haben das immer die Caritassammlerinnen gemacht”, erklärte Bruckschlögl. Es seien aber etliche Gebiete nicht abgedeckt und “die Exemplare in den Briefkasten stecken, ist bei einem Spaziergang zu machen. Ich würde mich freuen, wenn sich einige Personen für diesen einfachen Dienst bereit erklären würden.”

Die Vorsitzende überreichte dem neuen Pfarrkurat Kabba eine Schachtel Pralinen , denn “Geistliche brauchen für ihren vielseitigen Einsatz ganz viel Nervennahrung”.

Kirchweih - 16. Oktober 2016

  Die Beilngrieser Katholiken begingen den Kirchweihsonntag mit einem festlichen Gottesdienst. Dabei wurden zwei Ministranten verabschiedet und vier neue aufgenommen.   “Vielerorts ist die Kirche das größte und schönste Bauwerk. Auch die Türme der Pfarrkirche St. Walburga sind schon von weitem zu sehen. Gott möchte aber nicht nur in einem Prachtbau wohnen, sondern in jedem von uns,” betonte Kaplan Christof Schaum, der mit dem Ruhestandsgeistlichen Josef Bierschneider den Festgottesdienst zelebrierte. Der Kirchenchor unter Leitung von Melanie Altrichter trug unter anderem mit der “Missa parochialis” von Wolfram Menschick, begleitet von Peter Sillner an der Orgel, zur erbaulichen Gestaltung bei. “Hier und heute ruft uns der Herr in sein Haus, wie er damals den Zöllner Zachäus gerufen hat, weil er uns sein Heil schenken will”, führte Kaplan Schaum in seiner Predigt aus. Gott habe eine Vorliebe für die Kleinen, Verachteten und Armen und sein Blick verändere alles. “Lieben Sie die Kirche, nicht nur das Bauwerk, sondern die Gemeinschaft der Glaubenden? Was bedeutet Kirche sein für mich ganz persönlich?” Diese bedenkenswerten Fragen gab der Seelsorger den Gläubigen mit auf den Weg. Nach der Predigt stellte er vier neue Ministrantinnen vor und erklärte: “Dies ist kein geringer Handlangerdienst, sondern ehrenvoller Ausdruck des Glaubens an Jesus Christus.” Er bedankte sich bei den Eltern für die Unterstützung. Hannah Moogk , Cora Bischoff, Albenita Nrecaj und Christine Wagner (Bild vor dem Volksaltar, von links nach rechts) legten ihr Versprechen ab, sprachen ein gemeinsames Gebet und empfingen den priesterlichen Segen für ihre neue Aufgabe. “Trage dieses Kreuz mit Liebe und Freude”, sprach Schaum beim Aushändigen der zuvor gesegneten Umhängekreuze. Zwei Ministranten wurden mit Urkunde und Kreuz verabschiedet: Yannick Probst nach sechseinhalb und Konstantin Ped nach einem Jahr Dienst am Altar.   Zeitgleich hatte sich die Kinderkirche mit Gemeindereferentin Juliane Gerl und Team im Pfarrheim getroffen, wo sie das Kirchweihfest kindgerecht aufbereitet hatten. Die Kleinkinder kamen mit ihren Angehörigen in die Pfarrkirche, um den allgemeinen Schlusssegen zu empfangen. Das jubelnde Te Deum beschloss die feierliche Heilige Messe. Die von der Männerschola gestaltete Vesper um 17 Uhr setzte den Schlusspunkt des Kirchweihsonntags.        

Geistliches Konzert

 

Die Schola Gregoriana am Eichstätter Dom unter Leitung von Domkapellmeister Christian Heiß gestaltete 75 Minuten hochkarätiges geistliches Konzert in der Pfarrkirche St. Walburga am 08. Oktober. 

Domorganist Maximilian Pöllner war sowohl an der Orgel als auch als Scholasänger zu hören. Insgesamt eine erstklassige Darbietung, die weit mehr Zuhörer verdient hätte! Die neun Männerstimmen füllten den weiten Kirchenraum, wunderbar homogen wie mit einer Stimme, dann wieder bis zu siebenstimmig vielfältig, auch mit Orgel kombiniert wie beim Kyrie aus der Missa orbis factor.

Eine hörenswerte Hommage an die Rosenkranzkönigin waren die vielen marianischen Beiträge. Das Orgelsolo "Tu es Petra" von Henri Mulet  bildete eine dramatische Interpretation des petrinischen Felsens zum Kirchweihfest. Die begeisterten Zuhörer erklatschten "In manibus tuis" als kleine Zugabe.

Erster Schülergottesdienst

Mit dem ersten Schülergottesdienst  hat am vergangenen Donnerstag um 16 Uhr die Erstkommunionvorbereitung des diesjährigen Schuljahres begonnen. Ein großer Teil der 31 Drittklässler lernte, dass man beim Betreten einer katholischen Kirche Weihwasser nimmt und sich bekreuzigt, eine Kniebeuge macht, bevor man sich in die Bank setzt und vieles andere mehr. Kaplan Christof Schaum und Gemeindereferentin Juliane Gerl erklärten das Grundwissen über einen Wortgottesdienst, den die Kinder bis Weihnachten wöchentlich zusammen feiern. Passend zum Thema “Du bist ein Königskind” bekommt jede und jeder bei einem Gottesdienstbesuch eine kleine, goldene Krone; zum Sammeln gab’s dazu ein Säckchen.

Erntedank 2016

Am Sonntag feierte die Gemeinde im Rahmen des Familiengottesdienstes das Erntedankfest. Zahlreiche Familien und andere Gläubige kamen der Einladung nach und erhielten die Antwort auf die Frage, ob man trotz Krieg, Leid und Flucht ein Dankfest feiern darf.

 Schon am Anfang des Gottesdienstes wurden die Besucher auf den schönen bunten Erntedankaltar, in dem man die Farben des Lebens sehen kann, aufmerksam gemacht. Die Farben des Lebens zogen sich wie ein roter Faden durch den Gottesdienst. Sechs Kinder baten Gott, Farbe in das Leben von alten und kranken Menschen, von Familien und Kindern und Erwachsenen und Eltern zu bringen.

Verdeutlicht wurde dies nochmal im Gabengang. Die Kinder brachten einzeln verschiedenfarbige Tücher zum Altar. Jedes Tuch hatte eine Funktion. So stand ein gelbes Tuch symbolisch für die Sonne, ein braunes für die Erde, ein orangefarbenes für das Leben und ein weißes für die Ewigkeit. Denn Gott hat keinen Anfang und kein Ende.

 In seiner Predigt ging Dekan Funk auf das Tau-Zeichen ein. Das T-Förmige Kreuz ist ein elementares graphisches Symbol. In der Offenbarung des Johannes wird ein entsprechendes Siegel als Symbol zur Kennzeichnung der Gläubigen verwendet, die erlöst werden sollen. Auch Franz von Assisi nahm es als Segenszeichen.

Der diesjährige Erntedankaltar war in Form eines Tau-Zeichens dargestellt, den das Mesner-Ehepaar Kargl in mühevoller Arbeit aufgestellt und dekoriert hatte.

 Eine Premiere im Rahmen des Familiengottesdienstes fand nach der Predigt statt. Es wurden zwei Buben durch ihre Taufe in die Gemeinschaft der Gläubigen aufgenommen. 

Gottesdienstzeiten

Heilige Messen in der Pfarrei Beilngries

Samstag 19.00 Uhr (Sommerzeit), 18.00 Uhr (Winterzeit)
Sonntag 8.30 Uhr, 10.00 Uhr
Montag 9.00 Uhr
Dienstag 16.00 Uhr, Kapelle im Seniorenzentrum
Mittwoch 19.00 Uhr
Donnerstag 7.00 Uhr (in den Ferien 8.00 Uhr), 16.00 Uhr Schülergottesdienst (nicht in den Ferien)
Freitag 9.00 Uhr
(Änderungen entnehmen Sie bitte dem Pfarrbrief)